Informationen zur Hochwasserthematik

Wasser

Beschreibung des weiteren rechtlichen Verlaufs:

Schreiben unseres Rechtsanwaltes Math. Kapferer vom 13.08.2025


Wesentliche Artikel in der Gemeindezeitung seit 2014:

Gemeindezeitungsartikel Dezember 2014

Gemeindezeitungsartikel März 2015

Gemeindezeitungsartikel Dezember 2015

Gemeindezeitungsartikel Dezember 2017

Gemeindezeitungsartikel Juni 2018

Gemeindezeitungsartikel September 2019

Gemeindezeitungsartikel Juni 2020

Gemeindezeitungsartikel März 2021

Gemeindezeitungsartikel Dezember 2023


Medieninfo zur Sohlevertiefung der Isel:

Medieninfo zur Sohlevertiefung der Isel


Stellungnahme von Prof. Pelikan zur Blöschl Studie vom 04.09.2020

Vom Land Tirol wurde (und wird immer noch!?) behauptet, dass ein alpiner Wasserrückhalt auf die Hochwassersituation am Inn mehr oder weniger keinen Einfluss hat. Dies wurde von vielen (mit Hausverstand!) angezweifelt. Dann hat das Land eine sehr teure Studie (Univ. Prof. DI Dr. Günter Blöschl, TU Wien), die sogenannte „Blöschl Studie“ in Auftrag gegeben, wobei vom Land aber zwingend bestimmte Randbedingungen (Höhe der Staumauern nur 10 Meter, kein gesteuerter Rückhalt, etc.) vorgegeben wurden. So kam natürlich als Ergebnis heraus: „Alpiner Wasserrückhalt hat fast keinen Einfluss auf das Hochwasser des Inn.

Bgm. Prof. Mag. Josef Auer hat nunmehr von Univ. Prof. DI Dr. Bernhard Pelikan  (er ist Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Wasserkraftanlagen, betreibt ein Technisches Büro für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft) eine ausführliche Stellungnahme erhalten.

Er hat untersucht, ob die vom Land vorgegebenen Randbedingungen (Auswahl der Standorte - Abdeckung des Einzugsgebietes, Höhe der Rückhaltedämme mit nur 10 m, Steuerung des Ablaufes der Rückhaltebecken, Kapazität des Grundablasses) einen maßgeblichen Einfluss auf die Ergebnisse der Studie haben.

Seine Analyse zeigt ein vernichtendes Bild über diese vom Land in Auftrag gegebene Studie.

Stellungnahme von Prof. Pelikan Böschl Studie vom 04.09.2020

Zusammenfassung - Stellungnahme von Prof. Pelikan zur Böschl Studie vom 05.09.2020

Fragen an Herrn Prof. Blöschl von BGM Auer


Medieninfo: Das Land Tirol hat jahrelang falsch informiert!!

Gutachten eines Allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen liegt nun vor!

Das Land Tirol hat die Gemeinden jahrelang falsch informiert! Jetzt steht unzweifelhaft fest, dass alpiner Wasserrückhalt sehr wohl für den Inn wirksam ist. Das ganze Land würde davon mehrfach profitieren!

Medieninformation zum Thema Hochwasserschutz

i.n.n. Grundlagenstellungnahme zur Böschl Studie - 08.08.2020

Protokoll Info Landhaus vom 17.12.2014

Hintergrundinfo zum Landhaus Protokoll:

Am 17.12.2014 wurden wir von den Experten des Landes Tirol informiert, dass ein alpiner Hochwasserrückhalt nichts nützt. 

Siehe dazu aber nur 2 Beispiele die anderes belegen!!

Wasserwirtschaftlicher Rahmenplan der TIWAG vom März 2014 (Seiten 203 und 204). Am 17. Dezember 2014 hat das Land Tirol vom wasserwirtschaftlichen Rahmenplan der TIWAG sehr wohl bescheid gewusst. 

Wasserwirtschaftlicher Rahmenplan Großwasserkraftwerksvorhaben Tiroler Oberland TIWAG März 2014

Expertise von  Ao. Univ.-Prof. DI. Dr. Friedrich Schöberl (Seiten 115 und 127)

Hochwasserschutz durch Wasserrückhalt von Ao. Univ.-Prof. DI. Dr. Friedrich Schöberl


Stellungnahme der Gemeinde Radfeld zum Protokoll Infotreffen Projekt Hochwasserschutz Unteres Unterinntal und Wasserverbandsgründung vom 14.07.2020

Am 14.07.2020 wurde vom Land Tirol ein Informationstreffen für die Gemeinden des geplanten Wasserverbandes (Brixlegg, Rattenberg, Kramsach, Radfeld, Kundl, Breitenbach und Wörgl) veranstaltet. Radfeld hat an dieser Veranstaltung aufgrund einer Vereinbarung im Gemeinderat nicht teilgenommen. Es war ja zu diesem Zeitpunkt immer noch das Beschwerdeverfahren beim Landesverwaltungsgericht (Radfeld hat Beschwerde gegen den Bescheid des Landeshauptmannes „Zwangsmitgliedschaft von Radfeld“ erhoben) anhängig.
Außerdem hat sich in den vergangenen Jahren leider gezeigt, dass eine Teilnahme unserer Gemeinde an solchen Gesprächen völlig wirkungslos ist, weil das Land Tirol an einer fixen Idee festhalten will und vernünftige Argumente nicht berücksichtigt. Vom Land wurde ein Protokoll dieses Informationstreffens erstellt. Bei der Gemeinderatssitzung am 06.08.2020 wurde Bürgermeister Prof. Mag. Josef Auer vom Radfelder Gemeinderat beauftragt, dieses Protokoll zu kommentieren, „weil man ein solches Protokoll nicht einfach so im Raum stehen lassen kann!“

Im Protokoll haben wir handschriftlich eine Nummerierung von 1.) bis 11.) angebracht, auf die in der Stellungnahme Bezug genommen wird.

Stellungnahme der Gemeinde Radfeld zum Protokoll vom 14.07.2020

Auf diese Stellungnahme der Gemeinde wurde Seitens des Wasserverbandes Hochwasserschutz u.U. keinerlei Rückmeldung gegeben!!!


Protokoll Infotreffen Projekt Hochwasserschutz Unteres Unterinntal und Wasserverbandsgründung vom 14.07.2020

Auf den Seiten 4 und 5 dieses Protokolls wird Seitens der Vertreter des Wasserverbandes und deren Fachleute zu Protokoll gegeben:

"Hochwasserschutz ist kein Grundwasserschutz. Ein großflächiger Schutz gegen Grundwasser für große Bereiche im gesamten Inntal, bei einem Inn-Hochwasser wie beispielsweise jenes vom Juni 2019, ist nicht realistisch. Somit kann es auch nach Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen zu Grundwasseraustritten kommen. Eigenvorsorge zum Schutz gegen Grundwasser scheint die zielführendste Lösung zu sein."

Haltung der Gemeinde Radfeld dazu:

So wie vom Land Tirol und den restlichen Gemeinden der Hochwasserschutz geplant wird, ist es natürlich klar, dass dies keinen Grundwasserschutz bedeutet. Wenn man nämlich mehr oder weniger keinen  Wasserrückhalt im Oberland schafft und damit eine extrem hohe Wasserführung des Inns zulässt (Dämme und Mauern schützen vor Überflutung), dann ist es logisch, dass die Grundwasserbelastung steigen wird. 

Fazit:

Der vom Land Tirol und den Wasserverbänden geplante Hochwasserschutz ist kein Grundwasserschutz!


Beschwerde der Gemeinde Radfeld vom 26.05.2020 und Stellungnahme der i.n.n. vom 14.05.2020 an das Landesverwaltungsgericht Tirol

Beschwerde der Gemeinde Radfeld an das Landesverwaltungsgericht Tirol gegen den Bescheid des Landeshauptmannes von Tirol vom 11.03.2020 mit dem die Bildung des Wasserverbandes "Hochwasserschutz Unteres Unterinntal" anerkannt, die Gemeinde Radfeld als widerstrebende Minderheit beigezogen und die Verbandssatzung genehmigt wurde.

Beschwerde der Gemeinde Radfeld an das LVwG Tirol vom 26.05.2020

Stellungnahme der i.n.n. an das LVwG Tirol vom 14.05.2020



Infoflyer der Radfelder Bürgerinitiative

Flyer Bürgerinitiative Radfeld November 2019


Umfangreiche Information des Bürgermeisters April 2019

Informationsblatt des Bürgermeisters April 2019


Auszug aus dem Radfelder Gemeinderatsprotokoll vom 21.02.2019

Protokollauszug aus der Gemeinderatsitzung vom 21.02.2019


Schreiben von BGM Josef Auer an Bezirkshauptmann Dr. Christoph Platzgummer:

Schreiben von Bürgermeister Auer vom 22.12.2016



30.07.2020 09:30